Das sind die neuen Kurzhaarfrisuren für den Herbst
Der Sommer geht und neben den Blättern fallen jetzt auch die Haare. Im Herbst sind Kurzhaarfrisuren einmal mehr im Trend und das in vielen verschiedenen Varianten. Lange Haare können anstrengend sein, selbst wenn sich daraus viele tolle Frisuren zaubern lassen. Dafür sind kurze Haare deutlich pflegeleichter. Morgens nach der Dusche einfach nur föhnen, nach Wunsch mit Gel stylen und der Tag kann kommen. Kurzhaarfrisuren sehen selbst nach dem Sport und dem Besuch im Schwimmbad noch gut aus.
Welche Styles sind in diesem Herbst angesagt und zu welchem Typ Frau passt welche Frisur? Was gut ist, kommt wieder, heißt es so schön und das trifft auch für einige Frisuren zu, die in diesem Herbst IN sind. Gute Tipps für ältere Frauen finden sie auf der Seite affektblog.de.
Kurz, kürzer, Micro Bob!
Wer in diesem Sommer unter langen Haaren geschwitzt hat und keine Lust mehr auf aufwendige Pflege hat, sollte sich im Herbst einen Micro Bob schneiden lassen. Wie der Name es schon verrät, ist dieser Bob der Kürzeste, der in diesem Herbst im Trend sein wird. Nacken und Hals bleiben bei dieser Variante des klassischen Bob frei, was für mehr Luft sorgt. Der Micro Bob wird horizontal und stumpf auf einer Linie geschnitten und endet stets zwischen der Kinnlinie und den Wangenknochen. Ein Pony sieht zu diesem speziellen Bob gut aus und er kann mit leicht gewellten, aber auch mit glatten Haaren sehr gut getragen werden.
Frauen, die eine eher ovale oder markante Gesichtsform haben, steht der Micro Bob besonders gut. Einerseits durch seinen exakt geraden Schnitt und da er zudem auf einem Stufenschnitt verzichtet, macht der Bob das Gesicht optisch kürzer. Damen mit einer eher rundlichen Gesichtsform sollten aber besser eine längere Variante des Bobs wählen, die das Gesicht etwas streckt. Besonders ist der Micro Bob, da die Frisur immer natürlich aussieht und wenig Styling verlangt. Für mehr Eleganz sorgt der Bob mit einem akkuraten Seiten- oder Mittelscheitel und mit scharfen Kanten.
Mullet – ein neuer Trend im Retro-Style
Wer kann sich noch an „Vokuhila“ erinnern, ein Frisurentrend, über den viele böse Witze gemacht wurden? Vorne kurz, hinten lang war der Inbegriff der Anti-Frisur und des sehr schlechten Geschmacks. Inzwischen ist diese Frisur ein angesagter Retro-Look und nennt sich Mullet. Stars und Sternchen tragen Mullet und haben damit „Vokuhila“ zu den Trendfrisuren im kommenden Herbst gemacht. Von der verpönten Frisur aus den 1980er Jahren erhalten geblieben sind die kurz geschnittenen Seiten und der fransige Pony. Die klassische „Vokuhila“ hatte am Hinterkopf aber lange Haare, die mindestens bis zur Schulter reichen mussten. Heute endet die Haarpracht bereits im Nacken oder knapp über dem Schulterbereich. Praktisch an der neuen (alten) Frisur ist, dass die Frage entfällt, wie die Partie am Hinterkopf hochgesteckt wird, falls es vielleicht noch einmal warm wird.
Am besten funktioniert die neue „Vokuhila“ mit leicht gewelltem oder lockigem Haar, nur wenige Handgriffe sind erforderlich und der Mullet sitzt. Conditioner in das noch feuchte Haar geben, die Haare in die gewünschte Position kämmen und nur noch mit den Fingerspitzen in Form bringen. An stürmischen Tagen hilft Haarwachs, um den Mullet in Form zu halten.
Der Pixie Cut ist wieder da
Wie „Vokuhila“ und der Bob, so ist auch der Pixie Cut ein echter Klassiker und darf bei den herbstlichen Frisurentrends auf keinen Fall fehlen. Der Pixie Cut ist zwar super kurz, wirkt jedoch immer sehr weiblich und bietet den perfekten Hintergrund für coole Sonnenbrillen und ausgefallene Ohrringe. Die Partie im Nacken sowie die Seiten sind beim klassischen Pixie Cut sehr kurz und werden kompakt geschnitten. Das Deckhaar hingegen darf ruhig etwas länger sein, der Nacken wird entweder ausrasiert oder leicht abgestuft.
Für Damen mit sehr feinem und glattem Haar ist der Pixie Cut ideal. Der Pony und die Stufen lassen sich ohne Probleme der Gesichtsform anpassen. Nur bei einer sehr runden Gesichtsform ist diese Kurzhaarfrisur nicht zu empfehlen, da der Pixie Cut das Gesicht nicht streckt. Die Pflege ist wenig aufwendig: nach dem Waschen einfach die Haare trocken tupfen, in die gewünschte Form bürsten und an der Luft trocknen lassen.
Der Bowl Cut – alles andere als ein Topfschnitt
Bowl heißt Schüssel oder Topf, und entsprechend sind die Vorstellungen bei diesem herbstlichen Haartrend. Das Charakteristische an dieser Frisur ist, dass die Haare einmal rund um den Kopf gleich lang geschnitten werden. Dies sieht dann immer so aus, als hätte ein Topf beim Schneiden als Hilfsmittel gedient. Frauen, die eine leicht eckige oder ovale Gesichtsform haben, werden mit dem Bowl Cut sehr gut zurechtkommen. Am Oberkopf werden die Haare stufig geschnitten und bei einer schmalen Gesichtsform ist ein kurzer Pony die beste Wahl. Wer allerdings ein eher rundliches Gesicht hat, sollte sich für einen längeren Pony entscheiden.
Perfekt ist der Bowl Cut bei glatten und nicht zu dicken Haaren. Für das Styling beim Bowl Cut gilt: Die Haare sollten sich bewegen können. Zu viel Haarlack oder Haarspray sind also kein Thema. Glanzspray und Gloss sind jedoch erlaubt, denn sie geben dem Bowl Cut ein futuristisches Aussehen.
Der Blunt Bob passt zu jeder Gesichtsform
„Blunt“ bedeutet stumpf und genau so etwas macht den Blunt Bob so besonders. Ähnlich wie der Micro Bob, so wird auch der Blunt Bob sehr gerade und stufenlos geschnitten. Da er aber auf Höhe des Kinns endet, passt er, anders als die kürzere Variante, zu allen Gesichtsformen. Der kantige, exakte Schnitt macht den Blunt Bob so minimalistisch und zugleich so elegant. Dabei sorgt die Frisur für wenig Aufsehen und ist besonders gut für glatte und sehr feine Haare geeignet. Durch den exakten Schnitt wird der Blunt pflegeleicht und benötigt kein großes Styling. Nach dem Haarewaschen und dem Föhnen wird einfach nur etwas Haaröl in die Spitzen eingerieben.
Damen mit welligem oder lockigem Haar, die auf den schicken Bob nicht verzichten wollen, sollten Feuchtigkeit spendende Anti-Frizz-Produkte in die Haare einarbeiten. Das Glätteisen kann ebenfalls zum Einsatz kommen und wenn es die Frisur für den Abend sein soll, verwandelt sich der Blunt Bob mithilfe des Lockenstabs in weiche Beach Waves. Diese schicke Trendfrisur hat allerdings einen Nachteil: Sie muss alle drei bis maximal vier Wochen nachgeschnitten werden, denn ausgefranst sieht der Blunt Bob nicht so gut aus.
Bild: @ depositphotos.com / deagreez1
Häufige Fragen
Welche Kurzhaarfrisuren sind im Herbst 2023 besonders angesagt?
Im Herbst 2023 sind der Micro Bob, Mullet, Pixie Cut, Bowl Cut und Blunt Bob die Trendfrisuren.
Was ist ein Micro Bob und für wen eignet er sich?
Der Micro Bob ist ein sehr kurzer Bob, der besonders ovalen und markanten Gesichtsformen schmeichelt und wenig Pflege benötigt.
Wie pflege ich einen Pixie Cut richtig?
Ein Pixie Cut ist pflegeleicht: Nach dem Waschen einfach trocken tupfen, in Form bürsten und an der Luft trocknen lassen.
Was macht den Mullet zu einem Trend?
Der Mullet kombiniert kurze Seiten mit längeren Haaren hinten und ist durch Prominente wieder in Mode gekommen.
Für welche Gesichtsformen ist der Bowl Cut geeignet?
Der Bowl Cut passt gut zu ovalen und eckigen Gesichtsformen, während rundliche Gesichter besser einen anderen Schnitt wählen sollten.
Wie oft sollte der Blunt Bob nachgeschnitten werden?
Der Blunt Bob sollte alle drei bis vier Wochen nachgeschnitten werden, um einen gepflegten Look zu behalten.
Kann ich einen Mullet auch mit glattem Haar tragen?
Ja, der Mullet funktioniert auch gut mit glattem Haar, benötigt jedoch etwas Styling für den perfekten Look.
Was ist der Unterschied zwischen Micro Bob und Blunt Bob?
Der Micro Bob ist kürzer und endet zwischen Kinnlinie und Wangenknochen, während der Blunt Bob auf Kinnhöhe endet und zu allen Gesichtsformen passt.
Wie style ich den Bowl Cut am besten?
Für den Bowl Cut sollte man auf bewegliche Haare setzen und Glanzspray verwenden, um einen modernen Look zu erzielen.
Eignet sich der Pixie Cut für runde Gesichtsformen?
Der Pixie Cut wird nicht empfohlen für sehr runde Gesichtsformen, da er das Gesicht nicht streckt.
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