Forsa: Ampel weiter klar von regierungsfähiger Mehrheit entfernt

() – Laut einer Forsa-Umfrage bleibt die Ampel-Koalition weiter klar von einer regierungsfähigen Mehrheit entfernt. Laut aktuellem “Trendbarometer” für die Sender RTL und ntv kommen die drei Ampel-Parteien SPD (15 Prozent), Grüne (14 Prozent) und FDP (5 Prozent) zusammen auf lediglich 34 Prozent.

Die Union bleibt mit 30 Prozent weiterhin stärkste Partei vor der AfD mit ebenfalls unveränderten 21 Prozent. Die Linke und Freien Wähler kommen laut der Befragung auf 3, die sonstigen Parteien auf 9 Prozent. Trotz der schlechten Umfragewerte derzeit mehr als die Hälfte der Bürger in Deutschland (58 Prozent), dass die Koalition aus SPD, Grünen und FDP bis zum Ende der Legislaturperiode halten wird. Etwas mehr als ein Drittel (37 Prozent) erwartet, dass die Regierungskoalition vorher auseinanderbrechen wird.

Von den Anhängern der Regierungsparteien gehen vor allem die Anhänger der SPD (76 Prozent) und der Grünen (80 Prozent), seltener hingegen die FDP-Anhänger (66 Prozent) von einem Fortbestand der Koalition bis Ende 2025 aus. Mehrheitlich erwarten das auch die Anhänger der Unionsparteien (58 Prozent). Nur die AfD-Anhänger erwarten mehrheitlich ein vorzeitiges Scheitern der Ampel-Koalition. Bei der Kanzlerfrage gibt es nur geringe Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche: Wenn sie den Bundeskanzler direkt wählen könnten, würden sich bei der Konstellation Scholz – Merz – Habeck aktuell 19 Prozent der Befragten für Scholz, 21 Prozent für Merz (-1 Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche) und 18 Prozent für Habeck entscheiden.

Bei der Konstellation Scholz – Merz – Baerbock kommt Scholz auf 22, Merz auf 24 (ebenfalls -1 Prozentpunkt) und Baerbock auf 16 Prozent. Die Daten zu den Partei- und Kanzlerpräferenzen wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von RTL Deutschland vom 14. bis 20. November 2023 erhoben. Datenbasis: 2.501 Befragte.Die Daten zum Fortbestand der Ampel-Koalition am 17. und 20. November 2023 erhoben. Datenbasis: 1.007 Befragte.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Christian Lindner und Olaf Scholz (Archiv)
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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